Waldspaziergang


Ein Treffen.
Im Nirgendwo.

Nach langer Zeit mal wieder.
Spazieren gehen.

Waldweg.
Es ist wie früher.

Sofort ist sie wieder das brave Mädchen.
Er der Dom.

So spazieren sie.
Genau wissend, was kommt.

Er hat die Gerte dabei.
Muß er sie etwa selbst tragen?

Er führt sie an ihre Lippen.
Gehorsam nimmt sie die Gerte.

Sie gehen weiter.
Immer weiter in den Wald.

Ein Jägerstand.
Ein Lächeln erscheint auf seinen Lippen.

Das ist der richtige Platz.
Sie ahnt noch nichts.

Er nimmt ihr die Gerte ab.
Führt sie damit.

Dirigiert sie.
Mit dem Gesicht zum Jägerstand.

Sie weiß sofort Bescheid.
Nach all der Zeit.

Mit den Händen abstützen.
Beine schulterbreit.

Hohlkreuz.
Hintern rausstrecken.

Die Gerte spielt zwischen ihren Oberschenkeln.
Schiebt ihren Rock nach oben.

Kein Höschen.
Sie kennt ihn.

Sie hat es nicht vergessen.
Es war ihm klar.

Er bewegt sich zur Seite.
Sie nickt unmerklich.

Der erste Schlag mit der Gerte.
Sie zieht die Luft ein.

Sie zählt.
Bedankt sich.

Wie früher.
Wie sie es gelernt hat.

Ihr Hintern verfärbt sich.
Ein sanftes Rosa.

Er tritt hinter sie.
Umfaßt ihre Hüften.

Hart dreht er sie herum.
Drückt sie gegen den Jägerstand.

Ihre Hände nach oben an den Querbalken.
Beine auseinander.

Kurz mußte sie überlegen.
Seine Linke packt ihr Haar.

Die Gerte schlägt zwischen ihre Beine.
Zwei Mal.

Jetzt will er sie.
Genau so.

Sie bekommt wieder die Gerte zu halten.
Mit dem Mund.

Knebel?
Beißstock?

Seine Linke reißt ihren Kopf nach hinten.
Seine Rechte hebt ihr linkes Bein.

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